Spannende Spiele, starke Leistungen und viele Eindrücke: Nachfolgend teilen Katja und Rafael ihre ganz persönlichen Rückblicke auf die DPM:
DAMEN B
Am Mittwoch 13.05.26 starteten Feli, Milica, Mona und Katja mit der Bahn auf unser Abenteuer DPM in Hamm. Gemeinsam wohnten wir in einer Wohnung, mit einem Pennymarkt in der Straße. Da zogen wir nach der Ankunft dann auch gleich hin und kamen mit einem vollen Rollkoffer sowie diversen Taschen an den Armen zurück in unser Quartier. Den Abend gestalteten wir mit Kochen und ums Kümmern um fehlende Bettdecken ;).
Nach dem Frühstück am Donnerstagmorgen ging es zu den Hallen. Zwei große 3-Feldhallen mit Tribünen konnte der Veranstalter bereitstellen. Nachdem wir uns angemeldet hatten, suchten wir uns einen Tisch und machten uns mit diesem (Donic) und den Bällen (Tibhar) vertraut. Ute uns Ralph kamen gegen Mittag per Auto und hatten ein Hotelzimmer gebucht. Mit dabei hatten sie Flo, der uns eine große Stütze war (nicht nur beim ewigen Proviant schleppen), und das, obwohl er nicht wirklich gut geschlafen haben kann, auf seiner dünnen Matratze bei uns in der Unterkunft.
Wir hatten uns in der Damen B in HH qualifiziert und konnten gar nicht einschätzen, wie stark die anderen Bundesländer wohl sein würden. Gesetz waren wir an 8 von 17 Teams, was Nr. 2 in einer 5er-Gruppe hieß. Um 18 Uhr gingen wir gespannt und mega motiviert ins erste Spiel gegen TSSF Hohberg aus BaWü. Schon die ersten beiden Einzel brachten uns auf den Boden der Tatsachen zurück. Sicher spielte Nervosität auch eine Rolle, aber die Gegnerinnen ließen sich selbst davon gar nichts anmerken. Mona und Ute mussten ihnen am Ende gratulieren. Feli machte danach ein mega Spiel und ließ mit ihrem Sieg wieder ein wenig Hoffnung aufkommen. Milica und Katja gaben alles im Doppel, mit schönen Ballwechseln, aber was nützt es, wenn am Ende der Gegner den Punkt macht. Mona konnte dann mit einem Sieg gegen eine sehr gute Nachwuchsspielerin wenigstens Selbstvertrauen für das Spiel am nächsten Tag tanken. Denn Felis Gegnerin machte den Deckel für Hohberg drauf. Erschöpft zogen wir in unsere Unterkünfte.
Den Wecker auf 6 Uhr in der WG (5 Leute durchs Bad und in Ruhe frühstücken), ging es zum nächsten Spiel. Start 9 Uhr gegen TV Dinklage aus Niedersachsen. Ute hatte es mit ebenso einer langen Noppe in der Rückhand zu tun. Nach einem sehr starken ersten Satz war Optimismus da. Die Gegnerin stellte sich aber immer mehr auf Utes Spiel ein und konnte es am Ende zu einem 1-3 wenden. Mona kam besser in den Tag und erkämpfte sich ein 3-2. Auch Feli knüpfte an ihre Form der letzten Wochen an und besiegte eine Gegnerin, die ihr mit kurzer Noppe auf der Rückhand begegnete. Milica und Katja hatten wieder gute Ballwechsel, aber brachten am Ende den Ball zu selten auf die Platte. Danach gelang es in einem spannenden Spiel Mona die Nummer 1 der Niedersächsinnen zu bezwingen. Weder Ute, noch Feli gelang es dann leider den 4. Punkt zu machen.
Das sofort folgende zweite Spiel ging gegen die im Turnier an 1 gesetzten und späteren Vize-Turniersiegerinnen vom TTC Indeland Jülich aus NRW. Wir spielten in der Aufstellung Mona, Milica und Katja im Einzel, und Feli/Ute im Doppel. Wie soll man es sagen, wir hatten schöne Ballwechsel, aber alle Gegnerinnen waren dann doch zu überlegen. Da, wo wir schon 100% spielten, konnten sie jeweils noch zulegen. Und unser in der Saison so starkes Doppel musste sich an dem Tag auch geschlagen geben. Mit 0-4 gingen wir aus dem Tag. Wir scheuten dann die harten Tribünenbänke nicht und feuerten unsere C-Herrrn gegen den MTV Jever an. Immerhin das war erfolgreich.
Erschöpft zogen wir in unsere Unterkünfte, mit dem Ziel Abends noch die Players Party zu besuchen. Aber nach Einkauf, Kochen und Waschmaschine wieder starten, konnten wir uns nicht mehr aufraffen. Ralph fiel, so wurde berichtet, sofort in sanften Schlaf auf seinem Bett und wir anderen machten es uns auf dem Sofa mit Kaltgetränken, Naschi und Kartenspiel gemütlich.
Samstag klingelte der Wecker dann erst um 7 Uhr, da wir unser letztes Spiel gegen TGM Gonsenheim aus Rheinland-Pfalz erst um 10 Uhr bestreiten mussten. Also zogen wir wie immer zu Fuß zum Busbahnhof und ließen uns zur Friedensschule fahren. Mona, Ute und Milica spielten Einzel, und Katja mit Feli Doppel. Das war dann ein versöhnlicher Abschluss. Wir konnten die auch wirklich deutlich hinter uns gesetzen Pfälzerinnen mit 4-0 schlagen. Nach dem schnellen Sieg, hatten wir so Zeit, die Herren zu ihrem 3. Sieg anzufeuern. Danach machte Katja sich mit DB auf die Heimreise. Alle anderen blieben bis zum letzten Tag, unterstützten unsere C Herren bis zum Viertelfinale, schauten sich die (Halb-)Finalspiele noch an und ließen die erlebnisreiche Zeit in Hamm ausklingen. Einen großen Dank an Flo und Ralph, die uns begleitet und supportet haben.
HERREN C
Viertelfinale bei den Deutschen Pokalmeisterschaften 2026 – starke Gruppenphase, bitteres Ende
Über das Himmelfahrtswochenende ging es für uns zu den Deutschen Pokalmeisterschaften der Verbandsklassen nach Hamm. Als an Position drei gesetztes Team in der Erwachsenen-C-Klasse waren die Erwartungen durchaus hoch und nach der Gruppenphase hatten wir definitiv das Gefühl, dass noch einiges mehr möglich gewesen wäre.
Zum Auftakt am Freitagmorgen wartete die DJK Unterbalbach auf uns. Der Start verlief zunächst etwas holprig, nachdem Rafael sein erstes Einzel mit 1:3 verlor. Danach übernahmen wir aber die Kontrolle über das Spiel. Sebastian und Felix gewannen ihre Einzel jeweils souverän mit 3:0, ehe Rafael und Jan Luca auch das Doppel mit 3:1 für sich entscheiden konnten. Zwar musste Sebastian anschließend noch eine knappe Fünfsatzniederlage hinnehmen, Felix machte mit seinem zweiten klaren 3:0-Erfolg aber den 4:2-Auftaktsieg perfekt.
Am Nachmittag folgte direkt das vermutlich wichtigste Gruppenspiel gegen den MTV Jever. Rafael drehte dabei nach 7:10-Rückstand im vierten Satz noch sein erstes Einzel und gewann am Ende nervenstark mit 3:2. Jan Luca punktete mit einem starken 3:1, Sebastian ließ beim 3:0 ebenfalls nichts anbrennen. Nachdem das Doppel von Felix und Sebastian klar verloren ging und Jan Luca anschließend unglücklich im fünften Satz mit 13:15 unterlag, stand plötzlich wieder alles offen. Rafael war sichtlich nervös, lag bereits schnell 1:2 hinten, behielt jedoch erneut die Nerven und sicherte uns mit einem weiteren 3:2-Erfolg den wichtigen 4:2-Sieg.
Am Samstagmorgen ging es gegen den TV Colgenstein-Heidesheim weiter. Jan Luca brachte uns zunächst mit einem 3:1 in Führung, ehe Sebastian sich geschlagen geben musste. Felix gewann danach souverän mit 3:0, bevor Rafael und Jan Luca eines der verrücktesten Spiele des Wochenendes lieferten. Beim 3:1-Doppelsieg gingen tatsächlich alle vier Sätze in die Verlängerung. Jan Luca machte anschließend mit einem klaren 3:0 den 4:1-Erfolg perfekt.
Damit war vor dem letzten Gruppenspiel gegen den SV Diera bereits klar, dass wir beste Chancen auf den Gruppensieg hatten. Felix und Jan Luca sorgten mit zwei deutlichen 3:0-Siegen früh für die Führung. Rafael verlor anschließend ein extrem enges Einzel mit 2:3, ehe Sebastian und Jan Luca im Doppel einen wichtigen Fünfsatzsieg holten. Jan Luca blieb anschließend auch in seinem zweiten Einzel souverän und machte mit einem weiteren 3:0 den 4:1-Endstand perfekt.
Mit 8:0 Punkten, 16:6 Spielen und 55:28 Sätzen beendeten wir die Gruppenphase ungeschlagen als Sieger der Gruppe C. Entsprechend groß war natürlich die Hoffnung auf einen tiefen Lauf im K.-o.-Feld.
Umso bitterer war dann allerdings die Viertelfinalauslosung: Trotz unserer Setzposition bekamen wir mit der DJK 1927 Dossenheim direkt den späteren Turniersieger zugelost. Felix verlor zum Auftakt mit 0:3, Jan Luca musste sich anschließend mit 1:3 geschlagen geben. Rafael hielt sein Einzel lange offen, verlor letztlich aber ebenfalls mit 1:3. Das Doppel Sebastian/Jan Luca brachte uns mit einem starken 3:1 zwar nochmal zurück ins Spiel, doch Jan Luca musste sich anschließend erneut mit 1:3 geschlagen geben, wodurch das Viertelfinale mit 1:4 verloren ging.
So bleibt am Ende ein etwas zwiespältiges Gefühl zurück. Einerseits spielten wir eine nahezu perfekte Gruppenphase, wurden ungeschlagen Gruppensieger und standen verdient im Viertelfinale einer Deutschen Meisterschaft. Andererseits überwog nach dem Ausscheiden trotzdem eher die Enttäuschung. Vor allem, weil wir bereits im Viertelfinale auf den späteren Turniersieger trafen und das Gefühl hatten, dass mit einer anderen Auslosung deutlich mehr möglich gewesen wäre.
Alles in allem war es trotzdem wieder einmal schön bei dem Turnier dabei gewesen zu sein und zumindest den Titel für die Mannschaft mit der besten Stimmung in der Halle haben wir gewonnen 😉
Der Instagram Beitrag dazu: https://www.instagram.com/p/DYiglljjAFj/?igsh=MWJyMWs3eTlsNnllaA%3D%3D
Hier noch paar Eindrücke:






































